Ob lauschige Ruheoase, Hobbyraum mit Blick ins Grüne oder Gartenbüro - ein Gartenhaus ist viel mehr als nur ein Aufbewahrungsort für Werkzeuge und Gartengeräte. Ein winterfestes Gartenhaus eignet sich sogar zum Wohnen - etwa als Wochenendhäuschen oder Gästehaus. Gerade für Hobbygärtner ist eine winterfeste Gartenlaube von unschätzbarem Wert. Hier finden Gartenutensilien, Möbel und empfindliche Kübelpflanzen einen vor Frost und Nässe geschützten Platz.
Mit dem nahenden Winter und dem Ende des Gartenjahres wird es Zeit, nicht nur den Garten, sondern auch das Gartenhaus winterfest zu machen. So können Sie sich unbeschwert auf den Frühling freuen und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen in die neue Gartensaison starten. Eine sorgfältige Wartung des Gartenhauses spart zudem langfristig Arbeit und Kosten und verlängert gleichzeitig die Lebensdauer Ihrer Laube.
Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Gartenhaus winterfest machen - von der richtigen Vorbereitung und Pflege über die Installation eines wetterfesten Dachs für das Gartenhaus bis hin zur Wahl der passenden Heizung. Damit kann der Winter kommen.
Ein wetterfestes Dach für das Gartenhaus

Eine der wichtigsten Voraussetzungen, um Ihr Gartenhaus winterfest zu machen, ist ein stabiles Dach, das das Gartenhaus vor Wind und Wetter schützt. Ein wasserdichtes Dach bewahrt Ihre eingelagerten Möbel, Geräte und Pflanzen vor Nässe und verhindert Schäden am Gebäude durch eindringende Feuchtigkeit.
Wellplatten von Onduline: Die ideale Dachlösung für Gartenlauben
Wer sein Gartenhaus winterfest machen will, sollte bei der Bedachung auf hochwertige Materialien setzen. Die Beständigkeit der verwendeten Dacheindeckung gegen Frost, UV-Strahlung und Korrosion spielt eine wichtige Rolle für die Stabilität des Daches. Dachplatten von Onduline vereinen all diese Vorteile: Sie punkten mit hervorragendem Schutz, langer Haltbarkeit und einfacher Verlegung. Sowohl bei der Neueindeckung als auch bei der Sanierung bereits bestehender Gartenhausdächer können die robusten Platten zum Einsatz kommen.
Mit den maßgeschneiderten Bedachungslösungen können Sie unkompliziert Ihr Gartenhaus winterfest machen. Die breite Produktpalette von Onduline hält dabei für jeden Einsatzbereich die passende Lösung bereit.
Onduline Easyline ist mit 100 mm x 76 mm eine kompakte Wellplatte, die sich dank ihrer handlichen Abmessungen und ihres geringen Gewichts bequem transportieren lässt. Das Verlegen ist selbst für Heimwerker ohne DIY-Erfahrung kein Problem. Sowohl für kleinere Dächer als auch für größere Dachflächen sind Onduline Easyline Platten die perfekte Wahl, wenn es darum geht, das Gartenhaus winterfest zu machen.
Ein wahres Multitalent ist die Onduline Base Wellplatte. Mit 9 Wellen und einer Gesamtstärke von 2,6 mm schützt die im patentierten Einschichtverfahren hergestellte, strapazierfähige Wellplatte Ihr Gartenhaus-Dach dauerhaft gegen Witterungseinflüsse.
Die kunstharz-thermoverhärtete Onduline Duro-S/Classic Wellplatte ist der bewährte Klassiker unter den Onduline-Dachplatten. Die leichte und dennoch langlebige Wellplatte ist einfach zu verarbeiten und bietet besten Witterungsschutz, um Ihr Gartenhaus winterfest zu machen.
Die Vorteile der Onduline-Wellplatten
Perfekte Funktionalität und lange Lebensdauer
Neben dem einfachen Transport punkten Onduline-Wellplatten mit ihrer leichten Verarbeitung. Zuschnitt und Montage gelingen ohne viel Aufwand und teure Spezialwerkzeuge. Dadurch können auch Heimwerker-Neulinge ihr Gartenhaus winterfest machen.
Allem voran zeichnen sich Onduline-Platten durch ihre lange Lebensdauer aus. Egal, ob Sie Ihre neu gebaute Laube eindecken und das Gartenhaus damit winterfest machen oder das Dach Ihres Gartenhauses reparieren - mit den langlebigen, rost- und korrosionsfreien Wellplatten bleibt das Dach über viele Jahre dicht. Eine 10-Jahres-Garantie auf die Produkte Easyline und Base sowie eine 15-jährige Garantie auf Duro-S/Classic-Platten unterstreichen dieses Qualitätsversprechen.
Ein weiterer Pluspunkt: Onduline-Wellplatten sind bei Regen besonders geräuscharm. Dadurch kann das Gartenhaus auch als Arbeitszimmer oder Gästehaus genutzt werden.
Nachhaltigkeit und individuelles Design
Alle Onduline-Wellplatten sind frei von Asbest und anderen schädlichen Chemikalien. Der innovative Materialmix aus 50 Prozent Recyclingmaterial macht die Platten zu einer nachhaltigen Alternative zu Wellblech oder Dachpappe. Damit sind Wellplatten von Onduline eine ressourcenschonende Lösung, um das Gartenhaus winterfest zu machen. Erhältlich sind Onduline-Wellplatten in verschiedenen Farben, die individuelle Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen.
Finden Sie mit dem Baumarktfinder Ihren lokalen Fachhändler und überzeugen Sie sich direkt vor Ort von der vielsetigen Onduline-Produktpalette.
Gartenhaus winterfest machen mit Onduline-Wellplatten: Materialliste und Anleitung
Materialien und Werkzeuge
Zum Eindecken Ihres Gartenhauses mit Onduline-Wellplatten benötigen Sie:
- Bitumen-Wellplatten (z. B. Onduline Easyline, Base oder Duro-S/Classic)
- korrosionsbeständige Schrauben oder Nägel mit integrierter Dichtscheibe (z. B. von Onduline)
Legen Sie außerdem die folgenden Werkzeuge bereit:
- Handsäge, Stichsäge oder Handkreissäge
- Sägeöl (optional)
- Bleistift zum Anzeichnen
- Maßband oder Zollstock
- Wasserwaage
- Hammer oder Akkuschrauber
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Wenn Sie Ihr Gartenhaus-Dach reparieren oder neu eindecken möchten, sollten Sie wie folgt vorgehen:
- Dach vorbereiten:
Entfernen Sie gegebenenfalls die alte Dacheindeckung und reinigen Sie die Dachfläche. Optional können Onduline-Platten auch auf vorhandenen Schindeln oder Bitumenbahnen verlegt werden, um das Gartenhaus winterfest zu machen.
- Unterkonstruktion prüfen:
Vergewissern Sie sich, dass der Dachstuhl in einem guten Zustand ist, damit die Platten sicher befestigt werden können.
- Zuschnitt der Platten:
Schneiden Sie die Platten, falls nötig, auf die gewünschte Größe zu. Die handlichen Easyline-Platten sind besonders praktisch, um das Dach eines kleinen Gartenhauses winterfest zu machen. Alle Onduline-Platten lassen sich problemlos mit einem Fuchsschwanz, einer Stichsäge oder einer Handkreissäge zuschneiden. Für den korrekten Versatz wird die erste Platte der zweiten Reihe halbiert.
- Platten verlegen:
Starten Sie am unteren Rand des Dachs und arbeiten Sie sich nach oben vor. Achten Sie darauf, dass sich die Platten an den Rändern ausreichend überlappen, um sicherzustellen, dass kein Wasser unter die Platten dringt.
- Befestigen der Platten:
Nageln oder schrauben Sie die Platten auf der Unterkonstruktion fest. Pro Platte werden circa 20 Nägel oder Schrauben zur Befestigung benötigt. An der Ober- und Unterkante des Dachs sowie dort, wo sich die Platten überlappen, wird jede Welle fixiert. Dazwischen genügt es, jede zweite Welle zu befestigen. Geschraubt oder genagelt wird immer auf dem Wellenberg.
Onduline-Wellplatten richtig installieren: Tipps und Tricks

- Passende Unterkonstruktion wählen: Onduline-Wellplatten können aufgrund ihres geringen Gewichts sowohl auf einer Vollverschalung als auch auf einer Lattenkonstruktion verlegt werden. Welche Unterkonstruktion am besten geeignet ist, hängt von der Dachneigung sowie den örtlichen Gegebenheiten ab. Detaillierte Informationen finden Sie in den Verlegeanleitungen der einzelnen Produkte.
- Hochwertiges Befestigungsmaterial verwenden: Wenn Sie mit Onduline-Wellplatten Ihr Gartenhaus winterfest machen möchten, sollten Sie für maximale Haltbarkeit die speziellen Befestigungsschrauben und Nägel von Onduline verwenden. Die in passenden Farben erhältlichen Befestigungsmaterialien sind optimal auf die Verwendung mit Onduline-Produkten zugeschnitten. Sie garantieren hervorragende Dichteigenschaften dank der integrierten Dichtungsscheibe. Durch die flache Profiltiefe fügt sich das Befestigungsmaterial zudem unauffällig in die Gesamtoptik des Dachs ein.
- Die richtige Verlegetechnik anwenden: Um Ihr Gartenhaus wasserdicht zu machen, sollten Sie auf eine fachgerechte Verlegung der Platten achten. Die Wellplatten sollten sich seitlich um eine Welle überlappen, bei Dächern mit einer Neigung unter 10 Grad, in windexponierten Lagen und in Gebieten mit höheren Schneelasten um zwei Wellen. Die empfohlene Überlappung an der Ober- und Unterseite beträgt mindestens 20 cm. Verlegt wird entgegen der Hauptwindrichtung von unten nach oben. Der seitliche Überstand an der Traufe darf maximal 5 cm betragen.
- Säge einfetten: Für einen leichteren Zuschnitt können Sie das Sägeblatt vorher mit einem Sägeöl behandeln. Dadurch gleitet die Säge besser durch das Material.
- Das Dach des Gartenhauses wasserdicht machen: Mit den passenden Ortgängen und Firsthauben aus dem Onduline-Sortiment schaffen Sie den perfekten Abschluss. So dringt keine Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion ein.
- Dach beim Verlegen schützen: Um die Platten nicht zu beschädigen, sollten Sie die Montage entweder von einer Leiter oder einer Arbeitsbühne aus vornehmen. Wenn Sie das Dach betreten müssen, sorgen breite Laufbohlen für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung.
Gartenhausdach und Schneelast: Das ist zu beachten
Damit Ihr Gartenhaus gut über den Winter kommt, sollten Sie bei der Dacheindeckung die Schneelast im Auge behalten. Unter Schneelast versteht man die Belastung eines Bauwerks durch das Gewicht des aufliegenden Schnees. Abhängig ist die Schneelast von Art, Menge und Dichte des Schnees. So ist beispielsweise nasser Schnee wesentlich schwerer als lockerer Pulverschnee.
Anhand der Einteilung in unterschiedliche Schneelastzonen lässt sich die zu erwartende Schneelast für den Standort ermitteln. In Regionen, in denen mit einer erhöhten Schneelast zu rechnen ist, ist ein Schrägdach empfehlenswert. Hier kann der Schnee ab einer bestimmten Menge von selbst nach unten rutschen, was die Belastung des Dachs und der übrigen Konstruktion verringert und dabei hilft, das Gartenhaus winterfest zu machen.
Leichte und gleichzeitig stabile Dacheindeckungen wie Onduline-Wellplatten bieten hierbei einen entscheidenden Pluspunkt. Sie sind extrem strapazierfähig, üben jedoch anders als etwa schwere Dachpfannen keine zusätzliche Belastung auf die Unterkonstruktion aus. Ideal also, um das Dach Ihres Gartenhauses winterfest zu machen.
Um sicherzustellen, dass Ihre Laube keinen Schaden nimmt, sollten Sie Ihr Gartenhaus-Dach dennoch bei stärkerem Schneefall rechtzeitig räumen. Benutzen Sie hierzu am besten einen Besen, damit die Platten nicht beschädigt werden.
Gartenhaus dämmen
So machen Sie Ihr Gartenhaus frostsicher
Ein Gartenhaus, das lediglich Gartenutensilien beherbergt und nicht anderweitig als Aufenthaltsort oder Winterquartier für Pflanzen oder frostempfindliche Elektrogeräte dient, muss nicht unbedingt gedämmt werden.
Allerdings hat eine Dämmung auch in diesem Fall den Vorteil, dass sich die Gartenlaube ganzjährig flexibel nutzen lässt und bei Bedarf außerdem beheizt werden kann. Um Ihr Gartenhaus winterfest zu machen, sollten Sie also auf eine gute Isolierung achten.
Darüber hinaus leistet eine Dämmung auch im Sommer gute Dienste, indem sie verhindert, dass sich das Innere des Gartenhäuschens bei direkter Sonneneinstrahlung zu stark aufheizt.
Boden dämmen
Kälte breitet sich in der Regel von unten her aus. Wenn Sie Ihr Gartenhaus winterfest machen wollen, ist es daher sinnvoll, den Boden zu dämmen.
Während Sie die Wände Ihres Gartenhauses nachträglich mit einer Dämmschicht ausstatten können, sollte die Bodendämmung bereits beim Bau realisiert werden. Dabei kommt eine Dämmschicht aus Faserplatten, Hartschaumplatten, Dämmwolle oder Dämmgranulat unter die Bodendielen.
Wände dämmen
Um die Wände zu isolieren und das Gartenhaus dadurch winterfest zu machen, empfiehlt sich eine Dämmung mit Faserplatten oder Steinwolle. Diese wird von innen auf einem Lattengerüst angebracht. Wichtig ist ein Abstand von etwa 2 cm zwischen der Außenwand und dem Dämmstoff, um eine ausreichende Luftzirkulation zu gewährleisten und damit Schimmel- und Fäulnisbildung vorzubeugen. Abgedeckt wird die Dämmschicht mit einer dampfabhaltenden Folie. Abschließend wird die Wand mit Nut- und Federbrettern oder Gipskartonplatten verkleidet.
Gartenhaus-Dach dämmen
Soll das Dach gedämmt werden, um das Gartenhaus winterfest zu machen, können Sie das Dämmmaterial entweder innen oder außen anbringen. Am effektivsten ist eine Aufsparrendämmung, bei der die Isolierung auf der Außenseite angebracht wird. Diese Methode ist jedoch aufwendiger als die Dämmung des Dachs von innen, da hier das Dämmmaterial auf den Dachbrettern montiert und anschließend nochmals verschalt wird. Erst danach können Sie das Dach eindecken.
Einfacher ist es hingegen, die Dämmplatten aus Hartschaum, Holzfasern oder Mineralwolle innen zwischen den Dachsparren anzubringen und das Gartenhaus damit winterfest zu machen. Eine spezielle Folienmembran, die sogenannte Dampfbremse, verhindert die Tauwasserbildung und schützt den Dämmstoff vor übermäßiger Feuchtigkeit. Den Abschluss bildet eine Verkleidung aus Holzpaneelen oder Gipskarton.
Gartenhaus winterfest machen mit der richtigen Heizung
Vor allem, wenn Sie Ihr isoliertes Gartenhaus als Arbeits-, Wohn- oder Gästezimmer nutzen, empfiehlt sich der Einbau einer Heizquelle, um das Gartenhaus winterfest zu machen. Aber auch wenn das Gartenhaus nur als Geräteschuppen dient, können Sie Häcksler, Rasenmäher und Co. in einem beheizten Gartenhaus frostsicher unterbringen. Auch für die Überwinterung nicht winterharter Pflanzen ist eine gleichbleibende Temperatur wichtig. Welche Heizung für Ihr Gartenhaus infrage kommt, hängt von der Größe und der Art der Nutzung ab.
Um das Gartenhaus im Winter zu heizen, gibt es verschiedene Optionen:
- Elektrischer Heizkörper: Ein elektrischer Heizkörper, auch Konvektor genannt, eignet sich ebenfalls dazu, den Innenraum zu beheizen und das Gartenhaus so winterfest zu machen. Der Konvektor erhitzt die zirkulierende Raumluft. Ein elektrischer Heizkörper mit Thermostat kann auch dauerhaft betrieben werden, um die Temperatur während der kalten Monate konstant zu halten. Ein Nachteil der klassischen Elektroheizung ist ihr hoher Stromverbrauch.
- Heizlüfter: Heizlüfter saugen kalte Luft an, erwärmen sie mithilfe einer Heizspirale und blasen die Warmluft anschließend in den Raum. Aufgrund ihrer eingeschränkten Effizienz eignen sich Heizlüfter vor allem für kleinere Gartenhäuser. Wegen des relativ hohen Stromverbrauchs bei vergleichsweise geringer Heizleistung kommen Heizlüfter hauptsächlich dann zum Einsatz, wenn das Gartenhaus nur kurzfristig beheizt werden soll.
- Öl-Radiator: Ein Öl-Radiator ist ein mobiler, mit Öl gefüllter Heizkörper. Das enthaltene Öl wird durch Heizstäbe erhitzt und gibt die Wärme gleichmäßig an die Umgebung ab. Da Öl-Radiatoren die Wärme langsam freisetzen und auch nach dem Ausschalten noch einige Zeit speichern, sind sie effizienter als reine Elektroheizkörper. Jedoch benötigt ein Öl-Radiator länger, um das Gartenhaus auf die gewünschte Temperatur zu bringen.
- Infrarotheizung: Infrarotheizungen erzeugen unsichtbare Infrarotstrahlung, die im Gegensatz zu herkömmlichen Elektroheizungen nicht die Luft, sondern die Wände, Objekte und Personen im Raum erwärmt. Dadurch heizt sich das Innere des Gartenhauses schnell auf. Zudem sind Infrarotheizungen platzsparend. Sie helfen dabei, das Gartenhaus im Winter trocken zu halten und beugen durch die direkte Erwärmung der Oberflächen Schimmelbildung vor.
Gartenhaus winterfest machen: Eine Checkliste
Wichtige Maßnahmen für den optimalen Winterschutz
Neben der richtigen Dacheindeckung und einer guten Wärmeisolierung sollten Sie folgende Vorkehrungen treffen, um Ihr Gartenhaus winterfest zu machen:
Dach, Regenrinnen und Abflussrohre reinigen
In Dachrinnen und Abflussrohren sammeln sich das ganze Jahr über Laub, Moos und Schmutz. Laufen verstopfte Rohre und Dachrinnen über, kann dies zu Wasserschäden oder Fäulnis an Wänden und der Dachkonstruktion führen. Außerdem verkürzt faulendes Laub, das über längere Zeit liegen bleibt, die Haltbarkeit der Dacheindeckung. Um das Gartenhaus winterfest zu machen, sollten Sie daher vor dem Winter die Dachrinnen und Fallrohre reinigen und Moos und Herbstlaub vom Dach entfernen. Stellen Sie sicher, dass die Rinnen und Anschlüsse fest montiert sind. Tauschen Sie beschädigte Teile aus.
Kontrolle und Wartung des Gartenhauses
Überprüfen Sie Dach, Wände und Fußboden auf etwaige Schäden wie lose Verkleidungen oder Risse. Die Instandhaltung des Gartenhauses sollten Sie noch vor dem Start der kalten Jahreszeit vornehmen. Sehen Sie auch während des Winters von Zeit zu Zeit nach dem Rechten - so können Sie eventuelle Beschädigungen am Gartenhaus reparieren, bevor ein größerer Schaden entsteht.
Fenster und Türen prüfen
Bevor Sie das Gartenhaus winterfest machen, sollten Sie kontrollieren, ob Fenster und Türen richtig schließen. Ersetzen Sie bei Bedarf verschlissene Dichtungen. Ob Fenster und Türen dicht sind, lässt sich mit dem Papiertest feststellen. Hierfür klemmt man ein Blatt Papier zwischen die geschlossene Tür und den Rahmen oder zwischen Rahmen und Fenster. Lässt sich das Papier herausziehen, ist das Fenster oder die Tür undicht.
Wasser abstellen
Verfügt das Gartenhaus über einen Wasseranschluss, sollten Sie den Haupthahn zudrehen und den Wasserhahn öffnen. Auf diese Weise lassen sich Schäden durch geplatzte Rohre vermeiden. Regentonnen sollten ebenfalls geleert werden, um das Gartenhaus vor überlaufendem Wasser zu schützen.
Überhängende Äste entfernen
Damit es bei eisigen Winterstürmen sowie Wind- und Schneebruch nicht zu Beschädigungen durch herabfallende Äste kommt, sollten Sie überhängende Äste und Zweige vorsorglich entfernen.
Gartenhaus aufräumen und reinigen
Wenn Sie das Gartenhaus winterfest machen, sollten Sie auch Ordnung im und um das Gebäude schaffen. So entsteht zusätzlicher Stauraum für Gartenmöbel, Geräte und Pflanzen, und Sie verlieren nicht die Übersicht im Winterlager.
Holz vor Witterungseinflüssen schützen
Wichtig für die Instandhaltung des Gartenhauses ist der richtige Holzschutz. Streichen Sie Ihre Laube daher regelmäßig mit einer wetterfesten Holzfarbe oder einer schützenden Lasur. Der beste Zeitpunkt für Malerarbeiten ist vor dem Winter.
Luftfeuchtigkeit regulieren
Im Winter ist die Luftfeuchtigkeit meist höher als im Rest des Jahres. Diese erhöhte Luftfeuchtigkeit kann in das Innere der Laube eindringen und dort zu Schimmelbildung führen. Neben den eingelagerten Gegenständen kann auch die Holzkonstruktion selbst durch Aufquellen und Rissbildung Schaden nehmen. Vor allem bei unbeheizten und ungedämmten Gartenhäusern besteht die Gefahr, dass die Luftfeuchtigkeit an den kalten Oberflächen schnell kondensiert und die Entstehung von Schimmel begünstigt.
Sorgen Sie deshalb durch regelmäßiges Lüften für einen Luftaustausch. Hierfür genügt es in der Regel, die Tür und die Fenster für etwa 10 Minuten weit zu öffnen. Zusätzlich kann ein Luftentfeuchter helfen, das Raumklima zu regulieren.
Fazit

Um Ihre Oase im Grünen vor Schäden durch Nässe, Kälte und Schneelast zu schützen, ist es notwendig, das Gartenhaus winterfest zu machen. Die erforderlichen Maßnahmen reichen dabei von der Überprüfung und Wartung des Gebäudes bis hin zum Anbringen einer Wärmedämmung.
Einer der wichtigsten Faktoren ist jedoch ein robustes Dach. Hierbei garantieren Wellplatten von Onduline zuverlässigen Schutz vor Regen, Wind und Schnee. Mit einem stabilen Dach, einer guten Isolierung und einem durchdachten Heizkonzept können Sie Ihre Gartenlaube sogar ganzjährig nutzen - zum Beispiel als winterfestes Wochenendhaus. So wird das Gartenhaus zu einem gemütlichen Rückzugsort, auch in der kalten Jahreszeit.
Mit innovativen Bedachungslösungen unterstützt Sie Onduline dabei, Ihr Gartenhaus winterfest zu machen. Entdecken Sie jetzt mit unserem Baumarktfinder einen Fachhändler in Ihrer Nähe.