Wellplatten sind eine Top-Wahl für jedes Gartenhausdach. Denn ob Bitumenwellplatten, PVC- oder PC-Lichtplatten – sie lassen viel Raum für Gestaltung und bieten gleichzeitig eine robuste Dachdeckung. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Varianten der Wellplatten vor, erklären Ihnen die Vorteile sowie die Verlegung und warum Wellplatten auch für Ihr Gartenhaus eine sehr gute Option sind.

Was sind Wellplatten?

Wellplatten sind profilierte Dachplatten mit einer charakteristischen Wellenform. Durch ihre Form sind sie besonders stabil, leicht und in der Lage, Regenwasser zuverlässig abzuleiten. Sie werden seit Jahrzehnten für Dächer von Gartenhäusern, Carports, Geräteschuppen, Tierunterständen oder Holzlagern eingesetzt und bieten eine langlebige und vergleichsweise einfach zu montierende Dacheindeckung. Je nach Material unterscheiden sich Wellplatten in ihren Eigenschaften.

Die Materialien von Wellplatten: Bitumen, PC, PVC …

Wellplatten sind in unterschiedlichen Materialien erhältlich, die jeweils spezifische Vorteile mitbringen. Zu den bekanntesten Varianten zählen Bitumenwellplatten, PVC-Wellplatten und Polycarbonat-Wellplatten (PC). Darüber hinaus gibt es auch Ausführungen aus Faserzement, Acryl oder Metall, die je nach Anwendungsbereich zum Einsatz kommen.

Produktfoto einer schwarzen ONDULINE Bitumenwellplatte fürs Gartenhausdach.
Produktfoto einer ONDULINE PVC-Wellplatte fürs Gartenhausdach.

Die Vorteile von Wellplatten fürs Gartenhausdach

Ein Gartenhaus mit Wellplatten als Dachdeckung.

Für welche Gartenhausdächer eignen sich Wellplatten?

Ob Gartenhaus mit Satteldach, Walmdach oder Pultdach – Wellplatten lassen sich nahezu auf jeder Dachform montieren. Mit entsprechendem Zubehör sind Firste oder Wandanschlüsse problemlos umsetzbar.

Relevant ist vor allem die Dachneigung. Im Normalfall lassen sich Wellplatten ab mindestens 10 ° Dachneigung verlegen. Erst ab dieser Dachneigung ist gewährleistet, dass das Wasser verlässlich ablaufen kann.

Mit entsprechenden Zusatzmaßnahmen wie einer vollflächigen Schalung, einer vergrößerten Längsüberdeckung oder einer Unterkonstruktion mit Unterspannbahn lassen sich – je nach Projekt – auch Dachneigungen ab 7 ° realisieren.

Bei geringerer Dachneigung, wie sie bei Flachdächern zu finden ist, müssen Sie auf andere Dachdeckungen wie z. B. Bitumendachbahnen zurückgreifen.

Wellplatten auf dem Gartenhausdach in 7 Schritten verlegen

  1. Dachneigung berücksichtigen: Wellplatten lassen sich nicht auf Flachdächern verlegen. Zumeist ist eine Mindestdachneigung von 10 ° vorgesehen, da nur so eine sichere Wasserableitung garantiert werden kann. Prüfen Sie also unbedingt vorab, ob Wellplatten für Ihr Gartenhausdach in Frage kommen.
  2. Dachkonstruktion prüfen: Wellplatten lassen sich auf nahezu jeder Dachkonstruktion montieren. Ob vollflächige Schalung oder einfache Lattungen – dank der simplen Verlegung finden Wellplatten ihren Platz. Prüfen Sie vorab dennoch unbedingt, ob Wellplatten wirklich zu Ihrem Dach passen.
  3. Unterkonstruktion bauen (optional): Wenn das Dach besonders langlebig werden soll, kann es sich lohnen, eine Unterkonstruktion mit Unterspannbahn und Konterlattung zu verlegen. Dies ist allerdings bei einfachen Gartenhäusern im Normalfall nicht notwendig.
  4. Material / Zubehör besorgen: Kaufen Sie sich ausreichend Wellplatten und das vom Hersteller empfohlene Montagezubehör (Schrauben, Nägel, Wandanschlüsse, First …). Beachten Sie dabei unbedingt den Verschnitt.
  5. Gartenhausdach decken: Verlegen Sie nun die Wellplatten. Zumeist werden sie einfach verschraubt oder genagelt. Dabei gibt jeder Hersteller eine Reihenfolge der Befestigung vor. Darüber hinaus ist eine Überlappung der Wellplatten wichtig. Schrauben und Nägel dürfen zudem niemals in der wasserführenden Welle befestigt werden. Beachten Sie insgesamt unbedingt die Anleitung des Herstellers.
  6. Gartenhausdach prüfen und warten: Ist das Gartenhausdach mit Wellplatten gedeckt? Dann sollten Sie es während der nächsten Zeit beobachten, insbesondere nach dem ersten Regen. So können Sie prüfen, ob es wirklich dicht ist. Darüber hinaus sollten Sie es regelmäßig kontrollieren und einmal jährlich warten.
  7. Materialverschnitt entsorgen: Reststücke von Wellplatten werden im Normalfall einfach als gesonderter Müll gehandelt und sollten somit bei einer Deponie entsorgt werden.

Fazit: Wellplatten fürs Gartenhausdach – eine optimale Wahl

Wenn Sie eine starke Symbiose aus Ästhetik, Langlebigkeit und Preis-Leistung für Ihr Gartenhausdach suchen, liegen Sie mit Wellplatten genau richtig. Denn sie bieten nicht nur eine verlässliche und robuste Abdichtung, sie heben Ihr Gartenhaus auch optisch von den oft gewählten Bitumenbahnen oder -schindeln ab. Mit Wellplatten wird Ihr Gartenhausdach besonders – besonders dicht und ein besonderer Hingucker!

Wellplatten von Onduline: Unsere Produkte für Ihr Gartenhausdach

Produktfoto einer ONDULINE Bitumenwellplatte vor weißem Hintergrund.
Produktfoto einer ONDULINE Lichtplatte vor weißem Hintergrund.